Die Thelen Gruppe stellt eine Immobilie für eine neue Erstaufnahmeeinrichtung zur Verfügung. Bochum, Rensingstraße 15.

Das ehemalige Verwaltungsgebäude wird nach umfangreichen Umbauarbeiten dem Land NRW zur Verfügung gestellt und kann bis zu 750 Personen aufnehmen.In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum wurden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um die Immobilie nutzen zu können.Der Mietvertrag wurde für die Dauer von zehn Jahren abgeschlossen, mit einer Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre.Nach Beendigung der erforderlichen Umbaumaßnahmen entstehen Flächen, die den höchsten Standards gerecht werden und eine sichere und gut ausgestattete Unterkunft bieten.So leistet die Thelen Gruppe ihren Beitrag zur Bewältigung der steigenden Zahl an Geflüchteten.Die Nutzung der Einrichtung ist in Teilbereichen bereits ab Dezember dieses Jahres geplant.

Mission Abriss – ein Kraftwerk verschwindet | Teil 2

Die Nordreportage: Mission Abriss – ein Kraftwerk verschwindet – Die Plattmacher an der Kieler Förde

Über zwei Jahre lang begleitete ein Filmteam für „Die Nordreportage“ das letzte Kapitel des Kohlekraftwerks in Kiel. Ein Abriss, der extreme Höhen und Tiefen erlebte und sogar deutschlandweit Schlagzeilen machte.

Der Abriss des Kohlekraftwerks an der Kieler Förde hat deutschlandweit Schlagzeilen gemacht, als es bei der Sprengung – trotz sorgfältiger Vorbereitung – zu ungewöhnlichen Pannen kam. Selbst Experten waren völlig überrascht, als ein mehr als sechs Kilogramm schweres Metallteil über 1.100 Meter weit in ein Wohnhaus geschleudert wurde. Der Abriss gleicht fast einem dreidimensionalen Schachspiel, das kreative Lösungen erfordert. Dabei können Fehler schnell tödlich enden.

Bild: NDR/Tim Boehme

Mission Abriss – ein Kraftwerk verschwindet | Teil 1

Die Nordreportage: Mission Abriss – ein Kraftwerk verschwindet – Die Plattmacher an der Kieler Förde

Über zwei Jahre lang begleitete ein Filmteam für „Die Nordreportage“ das letzte Kapitel des Kohlekraftwerks in Kiel. Ein Abriss, der extreme Höhen und Tiefen erlebte und sogar deutschlandweit Schlagzeilen machte.

Seit mehr als fünf Jahrzehnten hat das gewaltige Kohlekraftwerk an der Förde die Skyline von Kiel geprägt. Heute ist hier alles verschwunden, als wäre es wegradiert worden. Über zwei Jahre lang begleitete ein Filmteam für „Die Nordreportage“ das letzte Kapitel des Kieler Kohlekraftwerks – ein Abriss, der extreme Höhen und Tiefen erlebte und sogar deutschlandweit Schlagzeilen machte. Die Dokumentation verdeutlicht in zwei Teilen, wie komplex es ist, einen solchen gigantischen Abriss zu organisieren und durchzuführen.

Bild: NDR/Tim Boehme

Thelen gestaltet Quartier in Oberhausen Sterkrade

Wohnen und arbeiten in einem lebenswerten urbanen Raum – das ist kurz gefasst die neue Perspektive für das Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade. Oberbürgermeister Daniel Schranz, Beigeordneter Dr. Thomas Palotz, Sandra Nierfeld, Geschäftsführerin der RAG Montan Immobilien GmbH, Christoph Thelen, Geschäftsführender Gesellschafter Thelen Gruppe, und Ursula Mehrfeld Vorsitzende der Geschäftsführung Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, stellten das planerische Leitbild unter dem Titel „Zukunft. Quartier. Sterkrade“ der Öffentlichkeit vor. Das Leitbild wird in den kommenden Wochen in den städtischen Gremien beraten und ist Grundlage für einen öffentlichen Beteiligungsprozess.

Foto v.l.n.r. Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Christoph Thelen, geschäftsführender Gesellschafter der Thelen Gruppe, Oberbürgermeister Daniel Schranz, Beigeordneter Dr. Thomas Palotz und Sandra Nierfeld, Geschäftsführerin der RAG Montan Immobilien GmbH, stellen die Planungen für das Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade vor. (Fotos: Stadt Oberhausen / Tom Thöne)

Vorrangig im Bereich des denkmalgeschützten Schachtes und der Bahnlinie sollen gehobener Wohnraum und Gewerbeeinheiten entstehen. Dabei ist die integrierte Lage in Sterkrade-Mitte ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil. Belange des Klimaschutzes werden ebenso in den Planungen berücksichtigt wie Verkehrs- und Mobilitätsaspekte. Die überregionale Radwegeverbindung bis an den Rhein und das Schachtgebäude sind wichtige Bestandteile der Konzeption. Auf den Wohnbauflächen ist teilweise auch sozialer Wohnungsbau vorgesehen.

„Unser Ziel ist es, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade ein wahres Zukunftsquartier aus Wohnen, Grün und Gewerbe entstehen zu lassen“, erläutert Oberbürgermeister Daniel Schranz die Planungen: „Wir brauchen in Sterkrade, aber auch in Oberhausen insgesamt, neue Wohnbauflächen und Wohnungen. Moderner, auch gehobener Wohnraum ist für eine gesunde Struktur in unserer Stadt nötig. Die Fläche der Zeche Sterkrade bietet dafür, aber eben auch für das ebenso wichtige Gewerbe ein ausgesprochen großes Entwicklungspotential. Mit der hohen fachlichen Kompetenz der beiden Grundstückseigentümer bei der Revitalisierung ehemaliger Industrieflächen gehen wir gut aufgestellt in den kommenden Planungsprozess.“

Planungsdezernent Dr. Thomas Palotz sieht in der Konzeption einen „weiteren Meilenstein in der Stadtentwicklung Oberhausens. Mit der Planungsvereinbarung und dem heute vorgestellten Leitbild stehen wir am Beginn eines ambitionierten, aber vielversprechenden Planungsprozesses. Dabei leitet uns der Grundsatz ‚Innen- vor Außenentwicklung‘. Wir nutzen eine ehemalige Industriebrache für die Schaffung neuen Wohnraums. Wichtigste Voraussetzung ist das Einvernehmen, das wir zwischen den Planungszielen der Stadt und den Anforderungen der Grundstückseigentümer erzielt haben.“ Für Ende des Jahres wird ein Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan angestrebt. Mit der Entwicklung des Geländes wird ab dem Jahr 2028 gerechnet.

Belange des Klimaschutzes fließen vor allem durch die geplante Renaturierung und Offenlegung des Alsbachs im Rahmen der Planfeststellung der Betuwe-Linie, einen großen Park südwestlich des Schachtgebäudes und ein gesichertes Habitat für die Kreuzkröten-Population am EDEKA-Zentrallager an der Weierstraße in die Planungen ein. Weiterhin sind der Erhalt der Grünflächen im nordöstlichen Teil des Areals, der Erhalt der Baumallee am Eingang der Fläche und nicht zuletzt der Ausbau des überregionalen Radwegs und dessen Aufwertung durch eine hochwertige, attraktive Gestaltung und Verbreiterung vorgesehen. Teil der Planungen ist auch eine verkehrsplanerische Untersuchung.

Vor rund 30 Jahren wurde auf dem 16 Hektar großen Areal der Übertagebetrieb endgültig eingestellt. Nach einer intensiven Bodensanierung und dem Rückbau der Betriebsgebäude und -anlagen wurde das Areal im Jahr 2004 formal aus der Bergaufsicht entlassen. Seitdem liegt es brach. Ende 2023 hat die Stadt Oberhausen mit den beiden Grundstückseigentümern, der RAG Montan Immobilien GmbH und der Thelen Gruppe, eine Planungsvereinbarung zur Entwicklung des Geländes unterzeichnet.

„Wir schauen nicht zurück, sondern in die Zukunft – als letzte zusammenhängende Großfläche mit bergbaulicher Vergangenheit im Stadtgebiet von Oberhausen wollen wir deren Entwicklung aktiv gestalten“, beschreibt Sandra Nierfeld, Geschäftsführerin der RAG Montan Immobilien GmbH die Aufgabe der kommenden Jahre, welche ihre Gesellschaft gemeinsam mit der weiteren Grundstückseigentümerin Thelen Gruppe nun angehen wird. Christoph Thelen, geschäftsführender Gesellschafter der Thelen Gruppe, sieht das Gelände ebenfalls als zukunftsweisenden Investitionsstandort: „Wir gehen davon aus, dass der Immobilienmarkt in absehbarer Zeit wieder anziehen wird – zu diesem Zeitpunkt wollen wir mit einer überzeugenden Gesamtplanung ein attraktives Angebot schaffen.“ Auch Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, begrüßt die Planungen: „Das Denkmal wurde vor drei Jahren intensiv saniert und wird zukünftig der attraktive Mittelpunkt des gesamten Areals sein.“

Oberbürgermeister Schranz und Dr. Palotz kündigten an, dass die Planungen mit einem intensiven Bürgerdialog verbunden werden sollen. Die Stadt Oberhausen wird die Bürgerinnen und Bürger in einem Dialog- und Informationsprozess in die Planungen einbinden und ein Meinungsbild einholen.

Artikel aus dem OH-Stadtmagazin: Zum Artikel

Neues Polizeipräsidium entsteht in Bochum:
Ein zukunftsfähiger Meilenstein für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger

Heute, am 7. Dezember 2023, unterzeichneten Polizeipräsident Jörg Lukat und der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Thelen der gleichnamigen Thelen Gruppe den Mietvertrag für ein neues Polizeipräsidium in Bochum.

Das neue Polizeipräsidium wird verkehrsgünstig umgeben vom Sheffield-Ring und Harpener Hellweg entstehen. Durch die optimale Infrastruktur können alle Einsatzorte weiterhin schnell und effizient erreicht werden. Für die Erreichbarkeit rund um die Uhr am neuen Standort sorgen unter anderem die integrierte Polizeiwache Mitte und die Kriminalwache. Aber nicht nur die Polizei- und die Kriminalwache ziehen um, sondern unter anderem auch die Dienststellen, die derzeit noch an der Uhlandstraße untergebracht sind, sowie die Behördenleitung. Insgesamt werden mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort zukünftig ihre neue dienstliche Heimat finden.

Polizeipräsident Jörg Lukat ist überaus zufrieden, dass die intensive mehrjährige Vorbereitungszeit im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit der Unterzeichnung des Mietvertrags nun einen gewaltigen Schritt weiter ist.

In Harpen entsteht nun bis September 2027 auf einem rund 60.000 qm großen Grundstück ein viergeschossiger, kubusförmiger Gebäudekomplex – hell, einladend und modern integriert sich das Präsidium in die bestehende Infrastruktur. Das Gebäude ist sowohl individuell als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Natürlich sind Bürgerinnen und Bürger auch eingeladen, die öffentliche Kantine zu nutzen, ohne ein polizeiliches Anliegen zu haben.

„Dieser Schritt in Richtung eines Neubaus war aus mehreren Gründen unumgänglich“, so Jörg Lukat. „Das bisherige Polizeipräsidium war über ein Jahrhundert Dienstsitz der Polizei Bochum. Dieses zu verlassen fällt nicht leicht, allerdings war eine Sanierung des Gebäudes und eine technische Ertüchtigung im benötigten Umfang schlichtweg nicht möglich. Um den zukünftigen Anforderungen an eine erfolgreiche und effiziente Gewährleistung der Sicherheit im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bochum nachkommen zu können, bietet der Neubau neben dem Einsatz fortschrittlichster Technologien auch organisatorisch herausragende Möglichkeiten.“

Das Gebäude zeichnet sich durch die zentrale Lage des Dienstgebäudes mit Parkmöglichkeiten für Besuchende, integrierte bürgerfreundliche Wartebereiche, die Berücksichtigung komplexer Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz, eine hochmoderne Leitstelle nebst Führungsraum sowohl zur kompetenten Bewältigung des täglichen Dienstes als auch für besondere Lagen – um nur einige Beispiele zu nennen – aus. Mit ihm wird eine optimale Arbeitsumgebung und zugleich eine solide Basis für anspruchsvolle Arbeit einer modernen Polizei und ihrer Erreichbarkeit geschaffen, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Städte Bochum, Herne und Witten, für deren Sicherheit das Präsidium verantwortlich ist.

„Mit der Thelen Gruppe ist es uns nach intensiven Planungen gelungen, einen starken und erfahrenen Investor zu gewinnen. Die Bürgerinnen und Bürger werden sich schnell mit dem modern und offen gestalteten Präsidium an dieser exponierten Stelle identifizieren, da bin ich mir sicher!“, so Lukat.

Auch die Stadt Bochum begrüßt die aktuelle Entwicklung. „Eine leistungsstarke Polizei braucht optimale Rahmenbedingungen für ihre Aufgabenwahrnehmung. Dies wird durch den zukunftsorientierten Neubau an herausgehobener und verkehrlich gut angebundener Stelle in Bochum geschaffen,“ so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Es handele sich um ein wichtiges Projekt mit großer Strahlkraft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. „Ich freue mich, dass die bereits in der Vergangenheit gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und der Stadt Bochum an neuem Standort erfolgreich und langfristig gesichert fortgesetzt werden kann.“

Auch der Investor Christoph Thelen  zeigt sich erfreut, der fünftgrößten Polizeibehörde im Land Nordrhein-Westfalen ein modernes, innovatives dienstliches Zuhause zur Verfügung stellen zu können. „Wir sind stolz und glücklich dieses sehr bedeutsame Projekt für die Polizei Bochum realisieren zu dürfen, und so auch unsere immobilienwirtschaftliche Expertise in den Dienst der Inneren Sicherheit zu stellen.“

Preisverleihung

Wir sind stolz darauf, dass einem Projekt der Firma Lamparter der begehrte deutsche Brückenbaupreis für herausragende Ingenieurleistung verliehen wurde. Dieser Preis ist die höchste Auszeichnung für Ingenieurleistungen im deutschen Brückenbau. Die Planung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Panta Ingenieure aus Hamburg.

Die 27 Meter lange und 40 Tonnen schwere Verbindungsbrücke aus Stahl und Glas wurde im Werk von Lamparter bei Kassel vorgefertigt und dann in einem Stück an den Einbauort in der Hamburger Speicherstadt transportiert. Dort wurde sie innerhalb einer Stunde über das Hauptgebäude des Miniatur Wunderlandes gehoben und über dem Fleet montiert.

Nun verbindet diese dort den Wunderland-Bereich Provence mit Südamerika.

Die Brücke im denkmalgeschützten Ensemble wird jährlich von ca. 1,4 Millionen Besuchern passiert.

Richtfest nach nur 15 Monaten Bauzeit
Das Regionale Trainingszentrum der Polizei in Essen – Das modernste Trainingszentrum in Europa

Essen, den 24.07.2023. NRW-Innenminister Herbert Reul, Essens Polizeipräsident Andreas Stüve und Bürgermeisterin Julia Jacob feiern gemeinsam mit Wolfgang und Christoph Thelen und einer Vielzahl von Gästen das Richtfest des RTZ am Berthold-Beitz-Boulevard im Essener Westviertel.

Mit dem beeindruckenden Bau des Regionalen Trainingszentrums werden auf dem mehr als 30.000 m² großen Grundstück neue Maßstäbe für die polizeiliche Fortbildung gesetzt. Das RTZ wird dank eines innovativen Konzeptes eine Vielzahl einzigartiger Möglichkeiten bieten, um die verschiedensten Einsatzszenarien unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Die moderne Trainingsanlage steht nicht nur der Essener Polizei zur Verfügung – auch die Polizei Bochum wird die Anlage künftig nutzen sowie Spezialeinheiten anderer Bundesländer und Nachbarstaaten. Dies sei vor allem für die Stadt Essen ein wichtiges Signal, so Bürgermeistern Julia Jacob. Die Ruhrmetropole bietet die passenden Rahmenbedingungen, um dort innovative und zukunftsfähige Projekte von nationaler und internationaler Relevanz zu realisieren. ,,Auf die fundierte und kontinuierliche Fortbildung der Polizeieinsatzkräfte legen wir in Essen viel Wert‘‘, so die Bürgermeisterin. Es zeige sich, dass die Stadt Essen im Herzen der Metropole Ruhr ein wichtiger Standort sei, um solch renommierten Projekten eine Heimat geben zu können.

Die Übergabe an die Polizei ist für den Herbst 2024 vorgesehen.

,,Eine der modernsten Anlagen Europas entsteht mitten im Ruhrgebiet. Hier können umliegende Polizeibehörden zusammen trainieren und sich auf jedes denkbare Szenario vorbereiten. Mit den neusten technischen Entwicklungen sind wir auch die Zukunft bestens vorbereitet‘‘, erzählt Andreas Stüve.

Herz der neuen Anlage ist der 100 Meter lange, befahrbare Schießstand, der in seiner technischen Ausstattung bis dato einmalig ist. Dort wird beispielsweise ein 270 Grad-Schießtraining möglich sein. Ergänzt wird dies durch drei jeweils 25 Meter lange Schießbahnen und die Möglichkeit, unter anderem Eingriffs- und Festnahmetechniken, Amok-Lagen und taktische Trainings auch mit Farbmarkierungswaffen zu trainieren.

Die Essener Thelen Gruppe, die sich in einer europaweiten Ausschreibung für die Errichtung des Projektes durchgesetzt hat, baut das RTZ und wird es nach seiner Fertigstellung an das Polizeipräsidium Essen vermieten. „Wir sind stolz an diesem einzigartigen Projekt federführend mitwirken zu dürfen und gemeinsam mit der Polizei einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen,“ betont Christoph Thelen, geschäftsführendender Gesellschafter der Thelen Gruppe. Besonders für das beauftragte Architekturbüro KZA.plant GmbH sei die Aufgabe denkbar spannend. „Solche Projekte sind auch für die Unternehmen in unserer Gruppe nicht alltäglich,“ so Thelen. Dabei sei vor allem für die Entwicklung des Krupp-Gürtels der Bau des RTZ ein positives Signal und zeige, dass sich im Essener Westviertel aktuell einiges bewege.

Foto v. l. n. r.: Dr. Michael Pack, Malu Dreyer, Wolfgang Thelen, Christoph Thelen

Einweihung Röhm Innovationszentrum in Worms

In nur 18 Monaten hat die Thelen-Gruppe als Investor, Generalunternehmer und Bestandshalter eines der modernsten Innovationszentren der Welt errichtet.

Beim Bau wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. „Wir haben den derzeit höchsten Energieeffizienz-Standard KfW 40 erreicht“, sagt Wolfgang Thelen, geschäftsführender Gesellschafter der Thelen-Gruppe. Die auf beiden Dächern geplante Photovoltaik-Anlage deckt einen Großteil des Strombedarfs des Gebäudes und geheizt wird mit einer Wärmepumpe. Auf dem 5721 m2 großen Areal entstand ein Technikum mit 5440 m2 BGF und ein Laborgebäude mit 5860 m2 BGF.
Die beiden Gebäude sind über eine Medienbrücke miteinander verbunden. Zur Eröffnung waren die Ministerpräsidentin Manuel Dreyer und der Oberbürgermeister Herr Kessel eingeladen. Das neue Innovationszentrum ist neben den Standorten in den USA und in China das dritte und größte der Firma Röhm und bietet Arbeits- und Forschungsplätze für mehr als 100 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter.

Busbetriebshof startbereit

Als größtes Verkehrsunternehmen im Ruhrgebiet sorgt die Ruhrbahn mit drei U-Bahnlinien, elf Tramlinien, 52 Buslinien und 22 NE-Linien, für die Mobilität von 140 Millionen Fahrgästen pro Jahr.

Im Rahmen der Verkehrswende soll das öffentliche Verkehrsunternehmen weiterentwickelt werden. Für die umwelt- und mobilitätspolitischen Ziele der Stadt Essen, den ÖPNV-Anteil am Modal-Split bis zum Jahr 2035 auf 25 Prozent zu erhöhen, werden im Betrieb mehr Busse und Bahnen benötigt. Das bedeutet auch, die entsprechenden infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen.

Eine wichtige Maßnahme hierfür ist der neue Busbetriebshof der Ruhrbahn an der Econova-Allee in Essen. Geplant und gebaut hat ihn die Thelen Gruppe. Der Neubau mit einer Werk- und Instandhaltungshalle sowie einem Bürotrakt ist nun einsatzbereit. Auf zirka 3.220 Quadratmetern ist Platz für die Reinigung und Reparatur, die Fahrerbetreuung und -schulung sowie die Verwaltung. Etwa 120 Busse werden hier stationiert und gewartet. Fast 360 Fahrerinnen und Fahrer starten jetzt von hier aus mit ihrer jeweiligen Dienstschicht.

Sprengung am Kohlekraftwerk in Kiel

Gut 50 Jahre lang versorgte das alte Gemeinschaftskraftwerk Kiel am Ostufer die Landeshauptstadt mit Strom und Fernwärme. Dann hatte es ausgedient. Die Thelen Industrial Demolition (TID) sorgt seitdem für den Rückbau – eine besondere Herausforderung und verantwortungsvolle Aufgabe. Auf dem etwa 14 Hektar großen Gelände werden am Ende der Arbeiten 75.000 Tonnen Bauschutt und Abfälle abgetragen worden. Noch ist es nicht so weit, aber der Abbruch schreitet voran.

Jetzt ging es der Rauchgasentschwefelungsanlage und dem Gips-Silo an den Kragen. Bei Sonnenschein wurden beide Bauwerke gesprengt. Ganz langsam wie in Zeitlupe sackten sie zusammen. Der Knall der Sprengungen war bis aufs Westufer deutlich zu hören. Große Wasserfontänen reduzierten die Staubentwicklung. Die Anwohner waren vorab durch Handzettel informiert. Auf dem Wasser sicherte die Wasserschutzpolizei das Sperrgebiet ab.

Bis zur diesjährigen Kieler Woche im Juni sollen auch das noch vorhandene Kesselhaus und der Schornstein dem Erdboden gleichgemacht werden. In den vergangenen Monaten hatte sich die TID mächtig ins Zeug gelegt und bereits große Teile des ehemaligen Kraftwerks demontiert. Zuletzt war der große Hafenkran von der Kohlepier in einem Schwimmkran zu einem Kieler Schrotthandel gebracht worden. Zum Jahresende soll das Kraftwerk dann Geschichte sein. Bis dahin jedoch gibt es für die TID noch jede Menge zu tun.

Hier lassen sich die Sprengungen anschauen.

Auch der NDR filmte die Sprengung: Video Schleswig-Holstein Magazin

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